Meine liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsch jedem einzelnen von euch fröhliche Weihnachten und einen großen Magen- den wünsche ich mir mittlerweile übrigens auch. Leider wird dieser Wunsch nicht erfüllt, alle anderen hingegen schon. Kann mich nicht beklagen. Da ist eine Einladung ins Theater dabei, die Star Trek Special Edition Blu Ray Disc und und und… und seit gestern weiß ich auch, wie ich mit meinem neuen Handy Videos bearbeiten kann. Das bedeutet für den Weblog: Videos. Vielleicht nicht jetzt, nicht morgen, aber demnächst, und dann bestimmt regelmäßig. Und die Tools sind echt nicht schlecht…

Es ist kein Witz: Hier ist ein Schallschutzset zum Einbau ins Klo zu sehen. Aber nicht genug, nein, der Hersteller muss das, was sich in unseren Köpfen gerade abspielt, auch visuell darstellen. (Siehe rechts unten). Wenn das nicht genial ist. Schallschutz. Wieso nicht. Wie oft denkt man sich: „Mensch, hätte das Klo doch einen Schallschutz!“. In Japan wird das Problem anders angegangen, da wird in öffentlichen Toiletten laut Musik abgespielt. Zum Glück haben wir die deutsche Industrie… die lässt uns nicht im Stich. 
Richtig abartig hingegen finde ich dieses ausgestopfte Pferd am Eingang vom Mercedes-Museum. Klar, irgendjemand hat mal gesagt, das Auto hätte keine Chance und der lag falsch, aber gleich ein Pferd auszustopfen und dahin zu stellen, dass finde ich schon hart. Vor allem tut sich Mercedes keinen gefallen, wenn man an all die (weiblichen) Pferdefreunde denkt.

Pandemiestufe 6. Da nimmt man an, wenn es einen erwischt hat, braucht man ernsthaft medikamentöse Behandlung. Wenn man sich dann aber mit einem Menschen unterhält, dem es zwar echt mieß und schlecht ging, aber ohne Medikamente auskam, wundert man sich über die ganze Berichtserstattung und Panikmache in den letzten Monaten…

Der wahre Grund, weswegen der italenische Ministerpräsident angegriffen wurde findet sich hier. Echt genial.

Hier ist sie. Die letzte Cola (light) die ich zu mir nehmen werde. Gekauft habe ich sie, bevor ich wusste was da wirklich drin ist. Jetzt weiß ich es. Deswegen ist diese Cola die letzte in meinem Leben.

Fangen wir doch mal an mit einem Witz.

Wie nennt der Informatiker seine Tochter?
Edit

Der Witz ist heute beim Autofahren entstanden, als ich mich erinnert hatte, dass eine frühere Kindergärtnerin Edith hieß und in der heutigen digitalen Welt wohl niemand seine Tochter so nennen würde.

Nun folgen ein paar Bilder, die ich mit meinem neuen LG Arena geschossen habe. Ein Handy, welches ich wirklich empfehlen kann.

Suchbild. Wo ist der Hund?

Auf dem Schornstein steht „Dick“. Da es sich jedoch offensichtlich um einen dünnen Schornstein handelt, rieche ich perverse Zweideutigkeit. Passt ja auch wunderbar in die Landschaft, so ein großes Teil, auf dem draufsteht was niemand wissen möchte.

Jeder kennt die Geschichte vom Nikolaus, die wir alle in der Schule gelernt haben. Kommt ein Bischof  zu einem Schiff, entnimmt Getreide und am Schluss fehlt doch nichts.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich ist Nikolaus nicht nur deswegen bekannt geworden, aber Nutten und Mord machen sich in der Grundschule schlecht. Hier nun exklusiv ein Auszug aus den weiteren Legenden vom Bischof von Myra:

Ein verarmter Mann beabsichtigt, seine drei Töchter zu Prostituierten zu machen, weil er sie mangels Mitgift nicht standesgemäß verheiraten kann. Nikolaus, noch nicht Bischof und gerade durch ein Erbe mit einem größeren Vermögen ausgestattet, erfährt von der Notlage und wirft in drei aufeinander folgenden Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Zimmers der drei Jungfrauen. In der dritten Nacht gelingt es dem Vater, ihn zu entdecken, ihn nach seinem Namen zu fragen und ihm dafür zu danken, dass nun die Mitgift für jede der Töchter gesichert ist. Aus dieser Legende entspringt die häufige ikonografische Darstellung mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln.

Nikolaus lernt drei oströmische Feldherren (griech. στρατηλάτης (stratelates) = Feldherr) kennen, die er zu sich nach Myra einlädt. Diese werden Zeugen, wie der Bischof drei unschuldig zum Tod Verurteilte vor der Hinrichtung bewahrt, indem er dem Scharfrichter das Schwert aus der Hand reißt. Zurück in Byzanz werden die drei Feldherren Opfer einer Intrige und werden selbst zum Tod verurteilt. Im Kerker beten sie zum heiligen Nikolaus, der daraufhin dem Kaiser und dem Intriganten erscheint und im Falle der Hinrichtung erhebliche Konsequenzen ankündigt. Zutiefst erschrocken veranlasst der Kaiser die unverzügliche Freilassung der Feldherren.

Was lernen wir daraus? Bildung lohnt sich.

Selten so scharfe Worte bei issgelb.de- doch Weihnachten ist regelmäßig die Zeit, in der man reich werden würde, würde man für´s sich-aufregen Geld bekommen. Das geht zumindest mir so. Denn einmal ganz abgesehen von den vielen vielen Weihnachtsangeboten, die alle ohne den eigentlichen Sinn von Weihnachten auskommen (Jesus wurde geboren! Für alle die es nicht mehr wissen), hat Orsay diesmal die Grenze des Guten Geschmacks verletzt- und keiner bekommt´s mit. Orsay wirbt in Schaufenstern mit dem Slogan

„Thank God it´s Christmas“.

Diesen Satz sollte man eigentlich unkommentiert so stehen lassen. Thank God, it´s Christmas. Thank God für was? Für´s Shoppen? Für Werbung ohne ein einziges Mal den WAHREN Grund für Weihnachten zu erwähnen? Für den Stress, Geschenke zusammen zu bekommen, für das Wünschen nach wirklicher Besinnlichkeit, die zur Weihnachtszeit nie eintreten wird? Was heißt Besinnlichkeit? Meiner Meinung nach: zu sich kommen, die Welt von oben zu sehen, sich zu reflektieren, sein Handeln zu überdenken, WENIGER zu konsumieren. Aber nicht nur an Weihnachten. Immer!

Und wenn wir gerade fröhlich dabei sind, dann können wir gleich mal ein paar politische Systeme unter die Lupe nehmen. Kommunismus bringt nix, da hatten die Leute sehr wenig, und wenn, dann Probleme oder Wanzen. Demokratie hört sich schon recht gut an. Fröhliches Abstimmen alle vier Jahre, Unternehmen können produzieren was sie wollen, der Staat mischt sich nicht ein. Das Problem dabei ist nur: Die Sache funktioniert nur dann, wenn alle kräftig konsumieren. Denn Konsumieren=Arbeitsplätze=Konsumieren. Das bedeutet: Wir müssen uns verblöden lassen. Wenn wir nachdenken würden, wo kämen wir denn dann hin? Jeder würde sich und sein Handeln hinterfragen und nur kaufen, was auch wirklich von Belang wäre. Wär´ja doof, oder nicht? Handys würden plötzlich fünf, sechs Jahre halten, das Auto öfter stehengelassen werden und wahrscheinlich auch ein paar Jahre länger leben. Schon gut, dass es da die Unternehmen gibt, die die Sache für uns übernehmen. Die machen das schon. Die machen uns dumm. Seit neustem gibt es für pupertierende, verliebte Teenanger den Service, sich einfach und bequem den Namen des zukünftigen Kindes auf´s Handy schicken zu lassen. Damit dann Assozialitäten wie Justin rauskommt, wo man sich fragt: Wo drin, ist Just in,… äh…Justin. Und wo fehlt was? Vielleicht fehlt es einfach an einem neuen, politischen System. Aber dann bitte nicht sowas wie in der Schweiz. Ein Volk abstimmen zu lassen, kann gefährlich werden. Vorallem wenn es sich beeinflussen lässt. Vielleicht sogar durch SMS-Abos…

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