Die lieben Menschen

Vorhin, wieder mal in Deutschland: Kleiner Spaziergang durch die Gegend, den schönen Sonnenuntergang anschauen. Der war wirklich schön! So schön, dass ich meine Kamera zucke und ein Foto davon mache- von der Sonne und dem Busch, was einfach atemberaubend aussieht. Der Busch jedoch steht, wenn auch sehr sehr nah an der Grenze, in einem Garten. Und im Garten ist eine Frau. Und von nun an schaut die Frau mich an, als hätte ich Schlimmes vor. Da ihr Gestarre mich belästigt, frage ich sie, warum sie mich so anschaut. „Sie machen Fotos!“, erwidert sie. Ohne das ich etwas darauf antworten kann, fährt sie fort: „Sie machen Fotos.“ Ja, das mache ich. Fotos. Vom Sonnenuntergang. Die Frau hat jedoch nichts Besseres zu tun, als mir raubgelüste oder sonstiges zu unterstellen. Das sie mich nicht angesprungen und die Augen ausgerissen hat… wundert mich ehrlich gesagt noch jetzt. Aber irgendwie passt das in mein Bild von dieser Gegend, in der jeder seinem Nachbar erstmal das denkbar schlechteste unterstellt. Schade. Sehr schade.

Anderes Thema. Das Thema lautet: Die Bücherei und ich. In der Bücherei gibt es bekanntlich viele Bücher und früher war ich sehr oft drin und las. Meistens Sachbücher über Biologie, Astronomie, etc. Dann aber kam die Zeit, in der man sich das WLAN und einen Laptop anlächelte und sich die gesamte Welt des Wissens nach Hause holen konnte. Das ist ja auch toll, so ein Wikipedia zu haben und stets auf dem Laufenden zu bleiben. Das hat auch wirklich keine Nachteile. Fast keine zumindest. Als ich heute wieder in der Bücherei war und mir ein paar Hefte angeschaut habe (Bild der Wissenschaft, PM-Magazin), da saß ich wieder wie vor einigen Jahren da, und habe gelesen. Doch diesmal war ein langer Text, im Gegensatz zu den kleineren im Netz. Und es viel mir schwerer. Was drinn stand hätte ich schon gerne gewusst, aber das lesen bzw. die Interesse an einem langen Text war schwieriger aufrecht zu erhalten. Ich habe mich schließlich daran gewöhnt und es ging, aber die Tendenz wird wahrlich zu kleinen Texten mit kompremierter Information gehen. Garantiert. Merkt man ja schon am Internet auf dem Handy, wo Texte bereits kleiner gehalten werden. Mal schauen wie das dann mit den Gehirnen aussieht …

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