Herbstlektüre

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist unverkennbar: Der Hebst rückt immer näher. Ich brauche nur hier aus meinem Fenster sehen, und sehe dass ich das Ulmer Münster kaum mehr sehe. So viel Nebel liegt, oder besser gesagt, schwebt hier. Das Wetter ist grottenschlecht und der innere Schweinehund gewinnt, wenn er sagt, rausgehen ist scheisse. Da hat er recht. Es regnet und es windet. Da will mich doch daheim einlullen und siche in Buch nehmen, vielleicht noch einen Tee, und ich in den Weiten den Literatur versenken. Nur mit welchen Büchern? Da ich gerne lese, habe ich ein paar zusammengesucht.

Der Zeitverkäufer von Fernando Trías de Bes

Dieses Bucherklärt auf ganz besondere und anschauliche Art, wie die Wirtschaft der westlichen Welt funktioniert- oder eben nicht. NT hat die Idee: er verkauft Zeit. Er füllt sie in kleinen Fläschen ab, lässt sein Produkt staatlich genehmigen und legt los. Und die Zeitfläschen werden der große Hit, jeder will sie haben. Chefs können nichts dagegen unternehmen, wenn ihre Mitarbeiter bei der Arbeit zeitfläschen konsumieren und diese wollen davon immer mehr. So viel, dass sich alles bald in eine Krise stürzt.

Das Buch ist für Menschen geeignet, die gerne auf unkomplizierte Weise ein kompliziertes System verstehen und dabei auch noch humorvoll unterhalten werden wollen. Wirklich zu empfehlen und mit 158 Seiten stramapziert es auch nicht die Geduld.

Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger

Hier wird jedem etwas geboten. Romantig verbindet sich mit Science-Fiction in perfekter Symbiose.

Claire und Henry sind ein Paar. Eigentlich ein ganz gewöhnlicher. Bis auf die Tatsache, dass Henry in der Zeit reist. Er kann es nicht beeinflussen, verschwindet plötzlich und taucht in der Vergangenheit oder Zukunft wieder auf. Doch egal wo er landet, stets ist er bei Claire, sieht sie als Kind, als alte Frau und sogar die gemeinsame Tochter. Irgendwann wundert sich Claire, dass sie in ihrem Leben nie einem Henry getroffen hatte, der älter war als 42…

Wirklich zu empfehlen und meine ganz persönliche Nummer eins. Mittlerweile gibt es auch den Film zum Buch, doch genauso wie bei „PS: Ich liebe dich“, sollte man sich zweimal überlegen, ob man sich das antun möchte. Der Film kommt nie an ein wirklich gutes Buch ran und geht auch viel zu schnell vorbei. Und das wäre schade. Das Buch jedenfalls ist absolut wirklich zu empfehlen!

Sehr geehrte Damen und Herren, das war´s für heute. Bis zum nächsten Mal…

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About Mathias Eigl

I´m loving it!
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