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Die Medientage sind vorbei. In der Summe waren sie sehr lehrreich. Viele Prominente waren vor Ort, unter anderem Ilse Aigner und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die SPIEGEL ONLINE Geschäftsführerin Katharina Borchert, FOCUS Online Chefredakteur Jochen Wegner, Philipp Schindler, der „Managing Director Nothern & Central Europe“ von Google, XING-Gründer Lars Hinrichs und viele mehr. Sie alle hatten viel zu sagen, mein Stift wurde warm. Viele hatten aber auch das Gefühl, sich profilieren zu müssen und glänzten auf einer abgehobenen rhetorischen Ebene, wo keiner mehr verstand worum es eigentlich ging. Ein Journalist neben mir schlief mehrmals ein. Besonders interessant fand ich jedoch das Thema „Wie kann man die Jugend noch mit Werbung erreichen?“, bei dem es, wie ich mir erhofft hatte, um die Zukunft der Werbung ging. In dieser Diskussion anwesend waren Joel Berger, Managing Director MySpace, Axel Dammler, Geschäftsführer iconkids & youth international research (seinen Vortrag fand ich besonders lehrreich), der oft desinteressiert wirkende Hauptgeschäftsführer von SERVICEPLAN Florian Haller, der die Musik- und Filmbranche kritisiert hatte, sich nicht auf einen Einheitlichen Standart einigen zu können, und sich deshalb auch nicht beschweren dürften, wenn sehr viele User illegal downloaden, und Christoph Schering, Geschäftsführer cobra youth communication, der geleegentlich wirkte wie eine hochdosierte Schlaftablette, aber in seinen Wachen Momenten äußerst interessante Dinge zu sagen hatte. Dieses Foto zeigt einen Ausschnitt der Messe, in der verschiedene Dienstleistungsanbieter unter anderem kleine in (Papier-)Prospekte eingebettete Bildschirme zeigten oder – besonderes interessant, 3D-Fernsehern. Diese Technologie wird garantiert eher früher als später Einzug in deutsche Wohnzimmer halten. Was mich etwas wundert, ist der Mangel an schlechtangezogenen Journalisten. Also solchen, denen man schon ansieht, das sie sich von niemanden etwas sagen lassen und über Formalitäten hinweg schreiben. Es war etwas gehoben, viele Menschen hatten kaum Zeit zu essen und schrieben mit Messer und Gabel in der Hand, eine Email und telefonierten noch nebenher. Das würde uns aber auf ein anderes Thema lenken. Um zurück aufs Thema zu kommen: Die Tage haben sich gelohnt, doch leider war er etwas zu sehr formal. Zu viele Leichen in schwarzen Anzügen und zu viele Menschen, die etwas von sich halten oder andere Beneiden, weil diese etwas auf sich halten dürfen. Schade. Aber trotzdem lehrreich. Sehr schön fand ich, einfach einmal die Menschen zu sehen, die sich hinter Unternehmen wie Google, Xing, Focus oder Spiegel aufhalten.

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