Sind wir eigentlich bescheuert?

Sind wie eigentlich bescheuert? Wir beschweren uns, dass wieder einmal ein Unternehmen Daten missbraucht, die wir ihm freiwillig zur Verfügung gestellt haben. Die Rede ist von Payback und Co. Seit je her wissen wir, dass nichts umsonst ist. Wir schwelgen aber in dem Glauben, dass das so ist und nehmen gerne die Sammelpunkte entgegen, ohne daran zu denken, dass es kommerzielles Unternehmen etwas dafür haben möchte. Warum machen die denn das? Nur und ausschließlich für unsere Informationen. So viele Unternehmen hängen an Payback, dass es für beispielsweise OBI keine Kundenbindung mehr ist, die Annahme dieser Kundenkarte anzubieten. Wir bekommen nicht Punkte dafür, dass wir bei OBI oder dm einkaufen, sondern weil wir unsere Informationen hergeben. Und nun beschweren wir uns darüber, dass ein Fall eintritt, den wir schon mit der Beantragung der Kundenkarte hätten vorhersehen müssen. Wie bescheuert sind wir eigentlich? Ich behaupte nicht, dass Payback schlecht ist. Eher kritisiere ich diese blauäugige Leichtsinnigkeit des sogenannten „mündigen Bürgers“.

Auf dem Bild. Eine der Vorzeigekunden, dessen Foto man bei payback.de im Pressebereich herunterladen kann – zumsammen mit diesem Zitat:

Maria Frese:

„Gern nehme ich zum Einkaufen auch die Coupons mit, die ich von PAYBACK und den Partnern zugeschickt bekomme.“

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About Mathias Eigl

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