Kunst (1)

Als ich Carl Spitzwegs Werk „Der arme Poet“ zum ersten Mal sah, fiel mir sofort diese Atmosphäre auf, die der Künstler mit seiner Detailgenauigkeit schafft: Düster und schäbig und doch hell und euphorisch. Da liegt ein Poet, der sich wenig um die weltlichen Widrigkeiten schert. Er vertieft sich in seine künstlerischen Gedanken, hat ihm wichtige Bücher neben sich liegen und sein Umfeld so minimal in Stand gehalten, dass ihm gerade noch ermöglicht wird, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Ein wirklich tolles Bild. Carl Sitzweg zählt zu den Malern des Biedermaiers, einer Kunstform, die sich sehr mit Details in ihren Werken befasst.

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