Zur Hölle mit …

Digitales wird echt überschätzt. Wie wäre es analog? Ein analoges Konzentrieren auf das Wesentliche, auf die Kernsubstanz im Leben. Aber nach Christian Morgenstern bringt das auch recht wenig, denn der sagt:

„Das Leben ist das Jagen des Nichts nach dem Etwas.“

Wieder so ein Spruch, der das Innere in einem Menschen beruhigen soll, weil im Schluss sowieso nix nix bringt. Aber Recht hat. Das wird vor allem beim Anschauen von Familienbildern von früher sehr deutlich. Kaum einer erinnert sich an diese Momente, als die Kamera hässliche Gesichtsausdrücke und Verbrechen an der Mode festgehalten hat. Es ist schon Jahre her. Deswegen schauen wir die alten Fotos so gerne an, weil wir uns nicht mehr erinnern. Eine Vollwaise Vergangenheit sucht Anschluss an die Gegenwart. Trotzdem stand Etikette und Benehmen an Familienfesten an oberste Stelle. Noch „oberer“ als der Spaß, den man gerne gehabt hätte. Und warum? Damit man sich Jahre später Fotos anschauen muss um sich an einen Moment zu erinnern, der noch in Erinnerung geblieben wäre, wäre er lustiger gewesen? Krank, oder?

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Kunst (2)

Kein Computer, kein Handy. Vielleicht hat gerade aus diesem Grund der Mann Zeit, sich in aller Ruhe einen Kaktus anzuschauen.

Dieses Werk von Carl Spitzweg strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus. Perfekt.

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ArbeitsplatzCollecting

Gerade findet in Facebook die Veranstaltung „ArbeitsplatzCollecting“ statt. Gepostet werden kann alles, was irgendwie im Bezug zu einem Arbeitsplatz steht. Bahnhöfe, Büros, Bars …

Das Foto links ist in der Hochschule Neu-Ulm entstanden. Der dazugehörige Text lässt sich so lesen:Hochschule Neu-Ulm. Nicht nur ein Warteraum, auch die Kaffeenachschubversorgung und Lernraum für Gruppenarbeiten – weil es an der HNU davon fast keine gibt. Trotz Neubau.

Jeder der in Facebook angemeldet ist, kann mitmachen. Dazu einfach DIESEN LINK hier klicken.

Allen anderen stelle ich in regelmäßigen Abständen Fotos in Issgelb.de.

 

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Sie verlassen die Moral

Ich habe HINTER DIESEM LINK ein sehr unmoralisches Foto gemacht. Achtung: Es ist Verabscheungswürdig und krank. Jeder Leser dieses Eintrages hat nun die Möglichkeit nicht zu schauen was sich hinter diesem Link befindet, oder es zu tun. Wer schaut, macht sich mitschuldig. Wer nicht schaut, kann nicht darüber sprechen. Wer schaut, aber auch nicht, weil er bewusst die Grenze der Moral übertreten hat und denjenigen nicht verurteilen darf, der das Foto hochgeladen hat. Verstanden? Ich bin gespannt wer schaut.

Wer geschaut hat und nun mit dem Kopf schüttelt, der schaue sich doch dieses Video oder dieses Foto an.

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Kunst (1)

Als ich Carl Spitzwegs Werk „Der arme Poet“ zum ersten Mal sah, fiel mir sofort diese Atmosphäre auf, die der Künstler mit seiner Detailgenauigkeit schafft: Düster und schäbig und doch hell und euphorisch. Da liegt ein Poet, der sich wenig um die weltlichen Widrigkeiten schert. Er vertieft sich in seine künstlerischen Gedanken, hat ihm wichtige Bücher neben sich liegen und sein Umfeld so minimal in Stand gehalten, dass ihm gerade noch ermöglicht wird, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Ein wirklich tolles Bild. Carl Sitzweg zählt zu den Malern des Biedermaiers, einer Kunstform, die sich sehr mit Details in ihren Werken befasst.

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Nanu Nana und die Geschichtsfälschung

In meinem Artikel vom 20. November habe ich ein Skandälchen im Nanu Nana aufgedeckt. Daraufhin habe ich dem Unternehmen eine Email geschrieben:

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

vorweg: Nanu Nana finde ich großartig. Doch etwas machte mich bei einem letzten Besuch etwas stutzig. Wie Sie dem Foto aus dem Anhang entnehmen können, behaupten Sie, Sir Winston Churchill wäre 1879 geboren und 1955 gestorben, was nicht der Fall ist, denn er wurde 1874 geboren und starb 1965. Es ist natürlich ein Versehen, aber trotzdem frage ich mich, wie Sie da drauf gekommen sind. Ihre Antwort würde ich gerne auf meinem Weblog issgelb.de posten, wo ich dieses Thema bereits angeschnitten habe.

Mit freundlichen Grüßen, Mathias Eigl

Die Antwort von Nanu Nana:

Sehr geehrter Herr Eigl,

vielen Dank für Ihre Email vom 24.11.2010, in der Sie uns auf die
fehlerhaften Angaben bzgl. Sir Winston Churchill aufmerksam machen.

Wir bedauern diese fehlerhafte Information sehr, leider wurde aber durch
einen Vorlieferanten die Information falsch weitergegeben, so dass es zu
diesem Vorfall gekommen ist.

Ich kann Ihnen aber versichern, dass für die nächste Auflage dieser
Fehler bereits korrigiert wurde.

Wir hoffen, Ihnen so weitergeholfen zu haben und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

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Block im Blog

Im in einem analogen Anflug literarisches Glückseligkeit, überkam mich dieses Wortspiel. Das kuriose daran finde ich, dass es erst auf den zweiten Blick verstanden werden kann. Man beachte bitte auch diesen Block in meinem Blog.

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Bullshit und so

Es gibt ein Buch, das heißt „Bullshit“. Auf Amazon wird es folgendermaßen beschrieben:

Wir sind regelrecht umzingelt von Bullshit: inhaltsleerem Geschwätz, sprachlichen Hohlheiten, die irgendeinen Effekt erzielen, aber nichts aussagen wollen.

Ich finde diese Beschreibung unserer Welt so absolut genial und auf den Punkt gebracht, so vorzüglich treffend, dass ich dieses Buch in einen goldenen Einband hüllen und auf einem roten Samtkissen platzieren möchte. Allein schon der Satz: Irgendeinen Effekt erzielen, aber nichts aussagen wollen. Im Grunde müsste man dieses Buch zu einem Preis erkoren und in an die Menschen verleihen, die der Gesellschaft als schlechtes Beispiel dienen. Vielleicht sollte ich dem Autor eine Mail schreiben und ihm mein Vorschlag unterbreiten. Und sollte das nicht klappen, können wir ja alle abstimmen und den Bullshit-Preis demokratischen Personen verleihen, die sich um diesen Preis verdient gemacht haben.

 

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Humankapital?!

Die Idee zur Gestaltung dieses Bildes überkam mich, als ich die Debatte über den Fachkräftemangel auf der einen und die „Generation Praktikum“ auf der anderen Seite verfolgte. Damit meine ich natürlich nicht diese Praxissemester, sondern dieses  nach dem Studium von Praktikum zu Praktikum rennen, in der Hoffnung das DIE Festanstellung oder DER Traumjob bestimmt nach dem nächsten Praktikum kommt, also dieses Spiel und Hoffnung machen der Arbeitgeber und dieses Ausnutzen junger Menschen auf der Suche nach Zukunft.

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Neulich, in Ulm

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